Prof. Dr. hab. Wojciech Zabłocki (mehrfacher Weltmeister und Medaillengewinner im Fechten (Säbel) bei den Olympischen Spielen:
ZUM NEUEN SYSTEM DES GO-NOW-FECHTENS VON DARIUSZ WADOWSKI:

Unter den zahlreichen von mir gesehenen Fechtangeboten für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Waffen und dazugehörigen Schutzmitteln, scheint mir das GO-NOW-System das gelungenste von allen zu sein, und zwar aus vielen Gründen:

  1. Diese Waffen sind leicht und so angefertigt, dass Hiebe und Stiche nicht schmerzhaft sind. Dies ermöglicht die Reduktion des Körperschutzes auf normale Sportbekleidung – eventuell mit einer Sportbrille.
  2. Die Länge und das Gewicht der Waffe können auf Größe und Alter des Trainierenden abgestimmt werden.
  3. Die Waffe kann wie ein Degen oder wie ein Säbel aussehen.

Das Konzept der Waffe ermöglicht Spielkämpfe, die nicht nur für Kinder sondern auch für Jugendliche und Erwachsene attraktiv sind.
Es können sowohl Anfänger, als auch “Möchtegern-Fechter” oder Personen sein, die auf dem Gebiet ganz neu sind. Das System lässt verschiedene Kampfregeln zu.

Es kann auch zur Ermunterung zum Fechten für kleine Kinder unter dem Auge eines Fechtinstrukteurs eingesetzt werden. Möglich ist außerdem ein System von mehr oder weniger formalen Richterturniere.
Das GO-NOW-System eignet sich jedoch insbesondere für Unterricht des historischen Fechtens in Ritterclubs und –vereinen.

Wojciech Zabłocki

 

Janusz Sieniawski (Schüller von Prof. Wojciech Zabłocki, Film- und Theaterconsultant, Choreograph von Fechtszenen mit Blankwaffen):

Eine meiner größten Sorgen bei der Vorbereitung der Schauspieler auf Kampfszenen mit Blankwaffen ist es, ihnen während solcher Szenen Sicherheit zu gewährleisten. Die Go-Now-Übungswaffen für Fechtsparrings, die von Darek Wadowski nach einem eigenen Konzept entwickelt wurden, erfüllen diese Voraussetzung.
Die Go-Now-Säbel lösen anfangs immer ein Lächeln in den  Gesichtern von Fechtern, werden sie aber zum Kampf aufgefordert, dann lernen sie die Vorteile dieser Ausrüstung sehr schell schätzen. Im Gegensatz zu den Übungen mit einem echten Säbel oder Fechtstock (Holzstock mit einer Handhülle), muss man sich hier mit keinem Hieb, und insbesondere mit keinem Stich zurückhalten, was einen Kampf mit allen für einzelne Hieb- oder Stichwaffen typischen Bewegungen ermöglicht. Dies macht den Kampf sehr realistisch. Ein solcher Hieb oder Stich ist vollkommen unproblematisch. Die Go-Now-Ausrüstung ist außerdem bei der Untersuchung der Evolution von jahrhundertealten Techniken des Umgangs mit unterschiedlichen Blankwaffenarten kaum zu überschätzen. Man kann damit wunderbar spielen aber auch gleichzeitig die Geheimnisse unterschiedlicher Systemen des historischen Fechtens in einer sicheren Weise kennenlernen. Mit besten Empfehlungen,

Janusz Sieniawski

 

Dr Tadeusz Nowicki (Präsident des Vereins “Integracyjny Klub sportowy AWF” („Integrationssportclub AWF“), der Trainer der polnischen Landesvertretung im Rollstuhlfechten, und gleichzeitig ein aktives Mitglied des Go-Now-Vereins, beschäftigt sich wissenschaftlich und praktisch mit der Motorik von Behinderten und mit der Anwendung des Fechtens bei deren Rehabilitation):

Ich dachte bereits seit einer längeren Zeit über die Möglichkeiten der Präsentation und Verbreitung des Sportfechtens unter den Jugendlichen nach. Das Thema ist aus zwei Gründen problematisch. Erstens aufgrund von Ausrüstungsanforderungen. Die Ausrüstung ist teuer und erfordert unentbehrliche Schutzmittel. Zweitens sind die Kampfregeln und der Kampf selbst recht kompliziert.
Die Go-Now-Ausrüstung von Dariusz Wadowski löst die beiden Probleme gleichzeitig. Sie kann ohne irgendwelche Vorbereitung und sogar ohne Schutzausrüstung eingesetzt werden, und die Kampfregeln scheinen leicht zu erklären zu sein. Wir haben es bereits in der Praxis getestet. Zum Beispiel während einer Zusammenkunft polnischer Fechtermannschaft sagte einer der Trainer lachend, dass sein kleiner Sohn erst dank dem Spiel mit den Go-Now-Rapiers Lust auf das Trainieren des Fechtens bekam! Und dies passiert sehr häufig. Fast jeder, der ein wenig mit dieser Ausrüstung geübt hat, stellt fest, dass es einen großen Spaß macht.
Zum Thema Anwendung des Fechtens zu Rehabilitationszwecken könnte ich eine ganze Abhandlung schreiben, an dieser Stelle möchte ich aber nur sagen, dass sich diese Art Training bei der Heilung psychosomatischer Beschwerden sehr gut bewehrt hat, und dass die Go-Now-Ausrüstung praktisch ohne irgendwelche speziellen Vorkenntnisse angewendet werden kann.
Meine Hoffnungen in Bezug auf die Entwicklung des Go-Now-Systems sind so groß, dass das erste offizielle Go-Now-Turnier zusammen mit dem klassischen vom Integrationssportklub AWF organisierten Fechtturnier “Sadyba Cup” veranstaltet wurde.

Tadeusz Nowicki

 

Paweł Bernaś (Sensei Aikido, 4dan. Führt seit vielen Jahren den Krakauer Aikido-Verein):
Seit einigen Jahren wende ich in meinen Trainings die Go-Now-Ausrüstung von Dariusz Wadowski an.
Die Zweihandsäbel, die abwechselnd mit den Bokkens angewendet werden, machen die Übungen abwechslungsreicher und realistischer. Die Go-Now-Ausrüstung ist so widerstandsfähig und sicher, dass sie bei allen Kampfübungen angewendet werden kann. Das Go-Now-System selbst ist ebenfalls interessant und ich beobachte aufmerksam seine Entwicklung. Ich empfehle meinen Kämpfern die Teilnahme an Go-Now-Turniers, weil ich es für eine sehr interessante Erfahrung halte.

Paweł Bernaś

 

Anna Kulczyńska (Weltmeisterin in traditionellem Karate, 3dan. Aktives Mitglied des Go-Now-Vereins):

Mit einem gewissen Misstrauen nahm ich meine erste Einladung zu einem von Dariusz Wadowski geführten Training im Go-Now-System an. Der Training hat jedoch sowohl mich als auch meine Schüler sehr beeindruckt. Eine solche Dynamik, Reflexanforderung und Attraktivität der Übungen haben wir gar nicht erwartet. Außerdem war ich über die große Ähnlichkeit zwischen einem in dieser Weise betriebenen Fechten und Karate überrascht. Ich stellte fest, dass alle Abwehraktionen des Fechtens ihre Entsprechungen im Karate haben, was eigentlich nicht wundern sollte, wenn man bedenkt, dass Karate aus der Kunst des Umgangs mit Waffen evolvierte.
Ich bin eine Berufstrainerin und deswegen erkannte ich sofort viele Möglichkeiten der Anwendung von Go-Now-Säbeln in meinen Trainings. Während der Winterferien führten wir zusammen mit Darek Wadowski bei mir in Thorn den Go-Now-Unterricht. Und bereits nach zwei Tagen waren wir in der Lage, ein erstes internes Turnier zu organisieren! Die Freude und Emotionen bei den Teilnehmern waren sehr groß.
Ich schätze die Vorteile und Möglichkeiten des Go-Now-Systems sehr hoch, deswegen habe ich vor, eine Sektion dieser Art des Fechtens für Sorgenkinder zu gründen (aus sogenannten pathologischen Elternhäusern).

Anna Kulczyńska